Lokis nennen die Litauer den Bär. Auf einer Reise durch Russland und das Baltikum hatte sich der Autor von einer litauischen Legende inspirieren lassen. Der Gelehrte Professor Wittembach folgt der Einladung zur Hochzeit des jungen Grafen Michael Szemioth, der den Eahnsinn von seiner Mutter geerbt hat, mit der koketten Julka Iwinska. Bereits als Michael die Braut in der Kutsche heim holt, gibt es auf der Hochzeit den ersten Zwischenfall. Die Mutter des Bräutigams betritt die Freitreppe von Schloss Medintiltas. Offenbar hat sie ihre drei Bewacherinnen überwunden. Die alte Gräfin Szemioth schreit: „Der Bär!… Tötet ihn! Schießt!“ Einige abergläubische Gäste müssen beruhigt und Ahnungslose aufgeklärt werden. Das zweite und letzte Vorkommnis kommt am Morgen nach der Hochzeitsnacht ans Tageslicht. Julka wird im Brautgemach grässlich zerfleischt aufgefunden. Michael ist verschwunden. Nie wieder wurde von ihm etwas gehört.

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